Regionalliga West: 8. Spieltag

Unser Gast: Wuppertaler SV

Am Freitagabend, 13. September, empfängt Rot-Weiß Oberhausen den Wuppertaler SV zum Heimspiel am 8. Spieltag im Stadion Niederrhein (Anstoß: 19:30 Uhr). Dabei wollen die Kleeblätter den Heimfluch besiegen und im vierten Anlauf den ersten Dreier vor eigenem Publikum einfahren.

Da kommt der Gegner aus dem Bergischen Land gerade recht – zumindest, wenn man der Statistik Glauben schenken darf. Nach dem 1:0 in der Saison 2012/13, dem 2:0 im Spieljahr 16/17, sowie einem 1:1 in der Saison 2017/18 und dem 2:1-Last-Minute-Sieg der vergangenen Saison ist die Heimbilanz gegen den WSV nahezu frei von Kratzern.

Beim letzten Aufeinandertreffen schrieb vor allem der wiedergenesene Alexander Scheelen Geschichte, als er als Einwechselspieler bei seinem Heim-Comeback nach über 10 Monaten das 2:1 in der Nachspielzeit perfekt machte. Manchmal sagt ein Bild eben mehr als 1.000 Worte.

Ob Scheelen am Freitagabend zum Kader gehört, konnte Cheftrainer Mike Terranova vor dem Spieltag noch nicht beantworten. Aber ob mit oder ohne ihn: „Die Mannschaft wird alles daransetzen, dass man nun zuhause auch wieder in die Spur findet“, ist sich Terranova sicher.

Nach dem 2:0-Auswärtserfolg in Lotte will der RWO-Cheftrainer weitgehend seiner Siegertruppe vertrauen. „Aber es wird ein paar Veränderungen geben, weil gegen Wuppertal andere Dinge gefordert sind“, relativiert Terranova, der eine leichte Entwarnung im rot-weißen Lazarett verkünden kann: „Philipp Gödde konnte unter der Woche nach seinem Fersenbruch aus der Winterpause schon wieder mit der Mannschaft trainieren. Er ist sofort präsent. Ein Einsatz am Freitag dürfte allerdings noch zu früh kommen.“ Dementsprechend ist Tim Hermes mit seiner langwierigen Schambeinentzündung derzeit der einzige Ausfall.

Ob der rehabilitierte Giuseppe Pisano oder wie zuletzt Cihan Özkara in der Anfangsformation stehen, konnte der 42-Jährige noch nicht beantworten. Berechtigte Hoffnungen auf einen Startelf-Einsatz darf sich dagegen Raphael Steinmetz machen. Terranova: „Er ist ein Spielertyp, den wir jetzt einfach brauchen. Dadurch müssen wir das Mittelfeld im Vergleich zu letzter Woche zwar verändern, aber wen es auch immer trifft, derjenige kann sich sicher sein, dass es nichts mit seiner Leistung zu tun hat. Die war durch die Bank top!“

Ein Wiedersehen gibt es am Freitag mit Andreas Zimmermann. Der 49-jährige Berliner stand zuletzt beim Nordost-Regionalligisten VSG Altglienicke in Lohn und Brot. Seit Sommer dieses Jahres kümmert sich der ehemalige RWO-Trainer um die sportlichen Belange unseres Gastes.

Gastgeschenke wird es aber definitiv nicht geben.

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