Jugend

U19: Punkteteilung gegen Wuppertal

Am vergangenen Sonntag traf die RWO U-19 auf den Tabellenletzten, den Wuppertaler SV. Knapp 100 Zuschauer kamen an diesem Tag zum evo-Jugendleistungszentrum um sich „Abstiegskampf pur“ anzuschauen.

Die Zuschauer sahen in den ersten Minuten ein Spiel, in dem keine Mannschaft sofort das Geschehen bestimmen wollte. Die Angst eines frühen Rückstands war jederzeit da. Nach der Anfangsviertelstunde übernahm immer mehr RWO die Spielkontrolle, die aber nicht zu einer echten Torchance führte. In der 30. Minute die Führung für die Gäste aus dem Nichts. Nach einem Wuppertaler Schussversuch landete der Ball vor den Füßen von Toni Zupo, der dem RWO-Keeper Ricardo Seifried keine Chance ließ und traf. Die Wuppertaler von dem Tor beflügelt, drangen in den folgenden Minuten weiter auf das rot-weiße Tor und belohnten sich fünf Minuten später. Blerton Muharremi baute die Führung aus (35.).
RWO geschockt von diesem Rückstand und der Effizient des Gegners, fand in den letzten Minuten der ersten Hälfte kein Gegenmittel mehr und ging mit dem 0:2 in die Pause. In Halbzeitpause hätte man gerne die Ansprache von Trainer Mike Tullberg gehört, der offensichtlich nicht zufrieden sein konnte aber auch erkannte, dass dieses Ergebnis nicht voll den Spielverlauf wiederspiegelte. Das seine Worte gut gewählt und bei den Jungs ankamen, zeigte die zweite Halbzeit.

Bereits fünf Minuten nach Wiederanpfiff konnte Ibrahim Nadir den Rückstand verringern. Nadir schnappte sich die Kugel und ließ WSV-Keeper Leon Broda keine Chance. RWO spürte das diese Phase eine ganz wichtige war und drängte weiter auf das WSV-Tor. Zeitweise fand die WSV-Elf von Trainer Dennis Brinkmann kein Mittel, die eigene Hälfte zu verlassen.
Die logische Konsequenz, der Ausgleich für RWO in der 74. Spielminute. Per Strafstoß traf Chris Führich. RWO warf in den letzten 15 Minuten alles nach vorne, ohne den am Ende noch verdienten Siegtreffer zu erzielen.

RWO verpasste somit die drei so nötigen Punkte, bewies aber große Moral in der Aufholjagd.

 

Stimme RWO-Trainer Mike Tullberg:

„In der ersten Hälfte haben wir das Spiel total verschlafen. Wuppertal kommt zweimal vor unser Tor, trifft mit Glück zum Führungstor, beim zweiten Gegentor verteidigen wir schlecht. Mit einer hervorragenden Moral haben wir uns ins Spiel zurückgekämpft und eigentlich hätten wir das Spiel gewinnen müssen. Wie oft wir in dieser Saison schon Rückständen hinterherlaufen mussten und uns wieder in die Spiele gekämpft haben, ist schon beeindruckend. Ein Riesenlob an die Mannschaft! Am Ende muss man sich manchmal auch nur mit einem Punkt zufrieden sein.“

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