24. SPIELTAG: RW OBERHAUSEN – BONNER SC 4:0 (1:0)

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Das 4:0 (1:0) gegen den Bonner SC stimmte die Rot-Weißen glücklich. Aber auch der Cheftrainer der Gäste war trotz der eindeutigen Niederlage nicht unzufrieden.

„Wir haben uns schon vorgenommen, mitzuspielen und vorne Druck auszuüben“, gab Bonns Cheftrainer Markus Zschiesche zu Protokoll und erklärte weiter: „Wir hatten unter der Woche aber auch einige gesundheitliche Probleme. Es geht ein Virus um bei uns. Das soll keine Ausrede sein, nur eine Info. Mit den Jungs, die gespielt haben, bin ich keineswegs unzufrieden. Ein 0:4 ist am Ende eine verdiente Niederlage. Sie ist vielleicht ein bisschen zu hoch ausgefallen aufgrund der viel zu einfachen Fehler, die wir gemacht haben. Das 0:2 war noch nicht unbedingt der Türöffner. Mit dem 0:3 haben wir dann aber auch gesehen, dass wir nichts mehr holen werden. Wir müssen daraus lernen. Dennoch bin ich nicht unzufrieden. Wir werden das in Ruhe aufarbeiten und uns auf die nächste Aufgabe vorbereiten.“

„Ein gutes Regionalligaspiel“, attestierte auch RWO-Cheftrainer Mike Terranova beiden Teams. „Beide Mannschaften haben auf Sieg gespielt und die Offensive gesucht. Wir hatten eine gute Anfangsphase. Mit dem Freistoß von Dario Schumacher hätten wir schon in Führung gehen können. Danach hatten wir Situationen, in denen wir nicht gut auf die zweiten Bälle gehen. Da reagieren wir entweder gar nicht oder falsch, anstatt mit dem letzten Erfolgswillen. Dann kam noch Pech dazu. Dann gingen wir mit 1:0 in Führung. Wir wussten, dass Bonn hinten raus spielen wollte. Darauf haben wir gelauert. Odenthal hat die Situation richtig erkannt und den Elfmeter bekommen. Dann habe ich auch auf das schnelle 2:0 gehofft, denn Bonn ist offensiv sehr stark. Das Ergebnis war gefährlich. Wir mussten unbedingt nachlegen. Wenn der Elfmeter für Bonn reingeht, kann es ein ganz anderes Spiel werden. Hier muss man aber Daniel Davari ein Lob aussprechen. Als Mannschaft braucht man genau dann einen Torwart, der so einen Ball dann hält. Nach der Pause hat man gesehen, dass Bonn weiter angreifen wollte. Das war bei dem Spielstand für uns total gefährlich. Nach dem 2:0 war das Gefühl dann etwas besser, obwohl man auch dann noch nie weiß, wie solche Spiele dann enden. Zum Glück sind wir auf das dritte Tor gegangen, dass dann mit Philipp Eggersglüß jemand erzielte, der sonst hinten links spielt. Es freut mich, dass er für seine langen Wege nach vorne belohnt wurde. Genauso wie beim 4:0.“

Oberhausens Antreiber Dario Schumacher traf beim Spiel gegen den Bonner SC vom Tor zwar nur den Pfosten, dafür aber auf einige ehemalige Wegbegleiter: „Wenn der Freistoß von mir reingeht, hätten wir schon viel früher etwas mehr Ruhe im Spiel gehabt. So blieb es zunächst offen. Dann haben wir zurecht das 1:0 erzielt. Den Elfmeter gegen uns stufe ich in der Entstehung mal als ‚blöd‘ ein. Nicht wegen dem Foul, sondern weil das Problem hausgemacht war. Da haben wir alle nicht gut gegen den Ball gearbeitet. Aber Daniel hat uns da sehr gut gerettet. Das war wichtig für uns. Auch, um alle nochmal wachzurütteln. In der Halbzeit waren wir uns einig, dass wir auf das 2:0 und das 3:0 gehen müssen. Das hat auch sehr gut geklappt. Wir sind sehr gut aus der Halbzeit gekommen und haben am Ende auch verdient gewonnen. Es ist immer schön, alte Gesichter wiederzusehen. Nicht nur die Mitspieler. Auch die Betreuer und alle drumherum. Das Spiel hat sehr viel Spaß gemacht. Aber es hatte auch den richtigen Sieger.

Seinen einzigen Saisontreffer erzielte „Schumi“ am 2. November 2018 beim 3:1 gegen den SV Lippstadt. Seitdem wartet der 25-Jährige auf Tor Nummer zwei: „Momentan bereite ich die Tore lieber vor. Beim Abschluss fehlt mir aktuell etwas das Glück. Aber ich bin mir sicher, wenn der Knoten in den nächsten Spiel erst einmal geplatzt ist, treffe ich auch wieder häufiger. In erster Linie ist aber wichtig, dass wir als Mannschaft gewinnen. Wie mein Beitrag dazu aussieht, ist sekundär.“

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