DFB-Bundestag beschließt Junioren-Saisonabbruch:

RWO beendet vierte Bundesliga-Saison auf Platz acht

Der Außerordentliche DFB-Bundestag hat den Abbruch der Saison 2019/2020 der Junioren-Wettbewerbe beschlossen. Demnach beendet die U19 von Rot-Weiß Oberhausen die Saison 2019/20 in der A-Junioren-Bundesliga West auf einem beachtlichen achten Tabellenplatz.

Mit dem Saisonabbruch folgten die Delegierten bei ihrer digitalen Sitzung dem Antrag des DFB-Jugendausschusses und der Stellungnahme des DFB-Bundesjugendtages.

Ronny Zimmermann, DFB-Vizepräsident Jugendfußball, sagt: „Da die aktuellen Verfügungslagen eine Beendigung des Wettbewerbs bis 30. Juni 2020 nicht realistisch erscheinen lassen und wir auch im Sinne des eingeholten Meinungsbildes handeln möchten, ist der Saisonabbruch folgerichtig. Der Austausch mit allen beteiligten Vereinen war vorbildlich. Über alle sechs Staffeln hinweg herrschte ein hohes Verantwortungsbewusstsein und eine große Lösungsbereitschaft. Diesen gemeinsamen Weg werden wir fortsetzen. Die Vereine haben nun Planungssicherheit und wir werden die Weichen für die Saison 2020/2021 stellen. Wir alle wünschen uns, dass unsere jungen Fußballer zur neuen Spielzeit wieder auf den Rasen zurückkehren können.“

Dementsprechend beendet Rot-Weiß Oberhausen die vierte Spielzeit in Folge – mit Abstand aber sicherlich die Denkwürdigste – hinter sechs Erstligisten (1. FC Köln, Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, Fortuna Düsseldorf, FC Schalke 04) und einem Zweitligisten (VfL Bochum). Mit 16 Punkten Abstand auf die bisherigen Abstiegsplätze (es wurde auch beschlossen, dass es keine Absteiger geben wird) kann sich die Bilanz der RWO-Kicker, die bis zum Abbruch von Dimitrios Pappas und Benjamin Weigelt betreut wurden, durchaus sehen lassen.

Nach dem endgültigen Saisonaus können nun die Planungen für das fünfte Bundesliga-Jahr in Folge in Angriff nehmen.

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