Regionalliga West: 9. Spieltag

Nach dem Heimfluch geht es nun an das Tivoli-Trauma

Am Samstag, 21. September, reist Rot-Weiß Oberhausen als Tabellenfünfter zum Achten der Regionalliga West. Auf dem Tivoli wartet Alemannia Aachen (Anstoß: 14 Uhr).

Beide Teams haben ihre Generalprobe vor dem West-Schlager gemeistert. Während Gastgeber Aachen zuletzt mit 2:1 bei der SG Wattenscheid 09 gewann, setzten die rot-weißen Oberhausener den Wuppertaler SV mit einem 5:1-Kantersieg zurück ins Bergische Land.

Dass es in der Kaiserstadt wieder deutlich enger zugehen wird, erwartet auch RWO-Cheftrainer Mike Terranova: „Aachen spielt ganz anders als der WSV. Da stehen erfahrene Fußballer auf dem Platz, die ihre Festung verteidigen werden. Das wird für uns nicht leicht.“ Immerhin hat die Alemannia vor zwei Wochen dem SV Rödinghausen mit einem 3:2-Heimsieg den ersten Dämpfer beigebracht. Dennoch sieht er sich und sein Team nicht chancenlos. Auch wenn der letzte RWO-Sieg in Aachen vom 2. November 2013 datiert. Damals gab es einen 2:0-Erfolg durch die Treffer von Marcel Landers und Rhys Tyler. „Wir haben Aachen mehrmals gesehen und werden gut vorbereitet sein“, will Terranova nun nach dem erlegten Heimfluch nun auch das Tivoli-Trauma kippen.

Definitiv fehlen wird ihm bei dieser Aufgabe weiterhin der Ex-Aachener Tim Hermes. Ob es für den anderen ehemaligen Alemannen Philipp Gödde nach überstandener Fußverletzung und laut Terranova „sehr guten Trainingseindrücken“ schon wieder für einen Platz im Kader reicht, bleibt abzuwarten. Auf eine Rückkehr an alte Wirkungsstätte freuen dürften sich aber definitiv Kapitän Jannik Löhden, Verteidiger Jerome Propheter und Mittelfeldspieler Bastian Müller.

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