U19: Ligastart in Bielefeld

Mit vielen neuen Gesichtern ins vierte Bundesliga-Jahr

Auch für die rot-weiße U19 rollt der Ball ab diesem Wochenende wieder unter Liga-Bedingungen. Am Sonntag, 11. August, tritt das Team von Dimitrios Pappas und Benjamin Weigelt um 15 Uhr bei Arminia Bielefeld (Böllhoff Stadion, Sauerlandstr. 79a, 33647 Bielefeld) an. Dann geht es wieder um Punkte. Und das im vierten Jahr in Folge in der A-Junioren-Bundesliga West!

Sechs lange Wochen schufteten die Junioren gemeinsam mit dem Ex-Profi-Duo und feilten an Grundausdauer, Kraft und schönem Fußball. In allen Belangen hat sich die Arbeit gelohnt, sagt Pappas: „Insgesamt ist die Vorbereitung sehr positiv gelaufen, wenngleich der Blick auf die Ergebnisse zeigt, dass wir im Vergleich zum Vorjahr nicht so viele Spiele gewonnen haben.“ Aber das war durchaus einkalkuliert: „Wir haben bewusst stärkere Gegner gesucht. Damit wollten wir simulieren, was in der Liga immer wieder auf uns zukommen kann.“ Wie beispielsweise am ersten Spieltag in Bielefeld. „Wir kennen die Mannschaft sehr gut. Sie haben einige gute Altjahrgänge in ihren Reihen und sind sehr eingespielt.“

Aber Angst schürt das beim Trainerteam nicht. Viel größer ist das Vertrauen in die eigenen Stärken. „Wir haben in diesem Jahr wieder ganz andere Spielertypen in unseren Reihen. Ich persönlich finde die Mischung noch besser. Aber wir müssen das natürlich auf dem Platz bestätigen. Gelingt uns das, ist auch in Bielefeld etwas Zählbares drin.“

Ein Saisonziel wollte sich der 39-Jährige noch nicht entlocken lassen. Dafür sei es noch zu früh. „Wir starten erneut als einer der Kandidaten, die sehr lange gegen den Abstieg spielen werden. Aber wir werden alles daran setzen, frühzeitig den Ligaerhalt fix zu machen. Dieser ist immens wichtig für den Verein als sportlicher Ausbildungsbetrieb, aber auch für die Spieler und ihre Weiterentwicklung. Was danach noch drin ist, werden wir sehen. Aber das ist noch ein weiter Weg.“

Keine Alternative wird Oguzhan Ayhan sein. „Er ist für unser Team ein wertvoller Spieler in der Defensive. Leider hat er sich zum Ende der Vorbereitung einen schlimmeren Faserriss zugezogen“, erklärt Pappas. Dagegen könnte Jan Bachmann erstmalig das Trikot mit dem Kleeblatt überstreifen. Er ist der jüngste Transfer der Rot-Weißen und kommt aus der Knappenschmiede des FC Schalke 04. „Jan ist sehr gut ausgebildet. Er kennt viele Leute im Team und ist sehr anpassungsfähig“, lobt ihn sein neuer Trainer. „Leider ist er erst seit Montag bei uns im Training. Aber ich bin mir sicher, mit ihm werden wir vor allem in der Defensive sehr viel Spaß bekommen.“

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