Aus dem evo-Nachwuchsleistungszentrum III

Leistungs-/Übergangsbereich: Für NLZ-Leiter Hüfner beginnt die „heiße Phase“

Zum Abschluss unserer kleinen Serie zieht NLZ-Leiter Thomas Hüfner ein Zwischenfazit zu den Ältesten im Nachwuchsbereich. Außerdem geht es nun in die entscheidende Phase in Sachen Zertifizierung des evo-Nachwuchsleistungszentrums. Es wird spannend:

Heute Teil 3/3: Der Leistungs- und der Übergangsbereich (U9 bis U11)

U15-Junioren (Niederrheinliga)
„Das Team von Ken Asaeda hat sich in der ersten Jahreshälfte bereits top entwickelt. Die hervorragenden Spielergebnisse geben die Leistungen vollends wieder. Als enteilter Tabellenführer müssen die Jungs jetzt nur fokussiert bleiben und dürfen nicht überheblich werden. Dann klappt es ganz sicher mit der Relegation, in der dann auch der Aufstieg in die U15-Regionalliga, was für den Verein wieder ein großer Schritt in Sachen Ausbildung wäre. Aber ich bin sicher, dass die Mannschaft das schafft und gleichzeitig die eigene Ausbildung nicht aus den Augen verliert.“

U16-Junioren (Kreisliga)
„Wir machen kein Geheimnis daraus, dass die Mannschaft nicht in der richtigen Liga spielt. Wir müssen vorrangig die Leistungsvergleiche mit den anderen Leistungszentren nutzen, um den Spielern entscheidend bei ihrer Entwicklung behilflich zu sein. Das funktioniert bislang gut. Die bisherigen Vergleiche sahen schon recht ansehnlich aus. In der Rückrunde werden einige U16-Akteure auch ihre Einsätze in der U17 bekommen.“

U17-Junioren (Niederrheinliga)
„Leider laufen die U17-Junioren ihren Erwartungen derzeit hinterher. Das eigentliche Ziel, der Aufstieg in die B-Junioren-Bundesliga, ist in weite Ferne gerückt. Gerade in den Spielen, in denen ein Sieg zu erwarten war, standen wir uns selbst im Weg. Aber wir hoffen auf eine bessere Rückrunde. Mut macht hier der direkte Vergleich mit dem Ligaprimus aus Wuppertal. Das Spiel beim WSV verloren sie – allerdings nach hartem Kampf – nur mit 1:2. Insgesamt war es aber ein Spiel auf Augenhöhe.“

U19-Junioren (A-Junioren-Bundesliga)
„Der Start war schwierig. Dann klappte es aber immer besser. Wir stehen in der Winterpause über dem Strich. Das war das Etappenziel. Jetzt geht es darum, diese Position auch zu verteidigen. Dimitrios Pappas und Benjamin Weigelt leisten ganze Arbeit mit der Truppe. Das letzte Heimspiel gegen den VfL Bochum entfachte im Umfeld eine gewisse Vorfreude auf die Restrunde. Mutiger Offensivfußball aus einer kontrollierten Defensive machte den Zuschauern sichtlich Spaß. So kann es gerne weitergehen.“

Zum evo-Nachwuchsleistungszentrum allgemein:
In der Nacht vom 28. auf den 29. Januar wird es ernst für Thomas Hüfner. Um Mitternacht muss der NLZ-Leiter die Unterlagen für die Zertifizierung des evo-Nachwuchsleistungszentrums eingereicht haben.

Gemeinsam mit dem Deutschen Fußballbund (DFB) und der Deutschen Fußball-Liga (DFL) zertifiziert die belgische Agentur Double PASS die Leistungszentren der deutschen Klubs. Die Erst- und Zweitligisten sind von DFL und DFB dazu verpflichtet, Nachwuchsleistungszentren zu führen. Klubs unterhalb der 2. Liga können diese Kriterien freiwillig erfüllen, um ein anerkanntes Leistungszentrum zu haben. Das ist Voraussetzung bzw. danach auch die Verpflichtung für die Zertifizierung durch Double PASS.

Nachdem der RWO im letzten Jahr knapp an einem Stern vorbeigeschrammt ist, stehen die Chancen nun gut, dass es diesmal klappt. Daumen drücken ist angesagt.

Aktuell

Nachwuchs-Wochenende

RWO-Team12 behauptet Tabellenspitze

22. SPIELTAG: VIKTORIA KÖLN - RW OBERHAUSEN 0:0