13. Spieltag: 1. FC Köln II – RWO 1:1 (1:0)

„Joker“ Gödde sticht beim leistungsgerechten Remis

Rot-Weiß Oberhausen kehrt nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden mit einem Zähler vom Auswärtsspiel beim U21-Nachwuchs des 1. FC Köln zurück.

Gleich zu Beginn schenkten sich beide Teams wenig. FC-Trainer Mark Zimmermann schwärmte später von einem „echten Männerspiel, in dem beide Teams zielstrebig in ihren Aktionen am Ball und in den Zweikämpfen waren.“ Doch Torabschlüsse gab es im ersten Durchgang nicht viele zu verzeichnen. Mit dem ersten gefährlichen Ball auf das Tor von Daniel Davari brachte Routinier Lucas Musculus seine Kölner nach einer Ecke von der rechten Seite zur 1:0-Pausenführung in der 15. Minute. Auf der anderen Seite hatten die Rot-Weißen zwar gute Gelegenheiten, aber es fehlte ein wenig die Durchschlagskraft. Erst ließen Cihan Özkara und Shaibou Oubeyapwa vier Minuten nach der Kölner Führung eine Unachtsamkeit ungenutzt. Nach einem Querpass von Maik Odenthal verpassten seine Teamkollegen den Ball im Fünfmeterraum. Wenig später musste Oubeyapwa dann aus nächster Nähe mit ansehen, wie der Ball an ihm und dem langen Pfosten vorbeirauschte (30.). Nur drei Minuten später musste Kölns Verteidiger Matthias Bader Kopf und Kragen riskieren und sich in den Schuss von Oubeyapwa werfen (33.). Bis zum Pausenpfiff tat sich dann aber nichts Nennenswertes mehr.

Zur zweiten Hälfte brachte Mike Terranova mit Philipp Gödde einen weiteren Angreifer und mit ihm gleich mehr Schwung, der die Gastgeber von Minute 46 an beschäftigte – mit Erfolg! Der „Joker“ stach zum verdienten 1:1-Ausgleich (67.)! In einer völlig undurchsichtigen Situation behielt der „Lange“ die Übersicht und drückte den Ball über die Linie.

RWO war jetzt besser im Spiel. Obwohl schlecht sah es bis auf Höhe des gegnerischen Strafraums auch davor nicht aus. Aber nun war auch etwas mehr Zielstrebigkeit und Zug zum Tor erkennbar. Vieles lief über den eingewechselten Torschützen. Erst bediente Gödde den ebenfalls eingewechselten Raphael Steinmetz (70.), doch dessen Schuss wurde schmerzhaft geblockt. Zwei Minuten später probierte es Gödde selbst noch einmal aus der Drehung, setzte das Leder allerdings knapp neben das Gehäuse (72.). Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit versuchte es dann Philipp Eggersglüß aus der zweiten Reihe. Seinen Schuss musste FC-Keeper Julian Krahl nach vorne abprallen lassen, den Nachschuss setzte Steinmetz aus sechs Metern knapp einen Meter über das Tor (84.). Aber auch das war noch nicht die letzte Patrone der Gäste. Weitere drei Minuten später tankte sich Tarik Kurt auf der rechten Seite in den Strafraum durch. Ob letztendlich der Ball oder Kurts Sprunggelenk bei der Grätsche von Tim Sechelmann getroffen wurde, konnte jeder der 820 Zuschauer für sich selbst beantworten. Der Unparteiische David-Markus Koj (Wegberg) verzichtete jedenfalls auf den Elfmeterpfiff (87.).

So blieb es beim „leistungsgerechten Unentschieden“, wie auch Mike Terranova befand. Für die Rot-Weißen, die mit 29 Zählern nach wie vor auf Rang vier der Regionalliga West stehen, geht es am Freitag, 29. November, mit dem Heimspiel gegen den Bonner SC weiter. Um 19:30 Uhr wird die kurzfristig verlegte Partie im Stadion Niederrhein angepfiffen.

1. FC Köln II: Krahl – Rittmüller, Schneider, Sechelmann (89. Brackelmann), Bader – Höffler (70. Boakye), Petermann (75. Geimer), Nottbeck, Schmitt – Musculus (57. Caliskaner), Hauptmann.

RW Oberhausen: Davari – Eggersglüß, Klaß, Löhden, Herzenbruch (62. Steinmetz) – Propheter, Müller – Oubeyapwa (46. Gödde), März, Odenthal (73. Ubabuike) – Özkara (79. Kurt).

Schiedsrichter: David-Markus Koj (Wegberg).

Tore: 1:0 Musculus (15.), 1:1 Gödde (67.).

Zuschauer: 820.

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