Interviewreihe zum Jahresende

Fünf Fragen an Thorsten Binder

Gegen Ende des Jahres lehnen und legen sich Menschen gern zurück und überlegen dabei bisweilen, wie das Jahr so gelaufen ist, ob sie denn wohl mit ihm und sich zufrieden sein dürfen. Genau darum geht es in den fünf Fragen, die wir RWO-Vize Thorsten Binder stellten – am Tag nach dem 0:2 in Verl.

Wie zufrieden ist Thorsten Binder mit Ergebnis und Spiel der Kleeblätter in Verl?
Binder: Mit dem Ergebnis kann ich natürlich nicht zufrieden sein, mt dem spielerischen Auftreten allerdings auch nicht. Wieder waren sehr virele Umstellungen nötig, und da macht sich irgendwann die übersichtliche Breite unseres Kaders schon bemerkbar.

Wie zufrieden ist Thorsten Binder mit dem Fußballjahr 2017?
Binder: Die Rückrunde 2017 war sehr gut, was auch für die Rückrunde 2018 hoffen lässt. In der laufenden Runde überwiegt das Positive. Wir sollten nicht vergessen, dass wir vor einer Woche noch Dritter hätten werden können.

Wie zufrieden ist Thorsten Binder mit dem bisherigen Saisonverlauf?
Binder: Wir absolvieren ein Wellental mit Siegen gegen Dortmund und Viktoria Köln, mit wirklch guten Spielen hin zu vermeidbaren Niederlagen und Unentschieden. Kaum heben wir den Kopf über die Grasnarbe, werden wir zurückgetreten. Wirklich ein Wellental!

Wie zufrieden ist Thorsten Binder mit Fan-Verhalten und Fan-Support?
Binder: Sehr zufrieden! Das Support-Verhalten sucht seinesgleichen, das Verhalten im Stadion ist so gut wie einwandfrei. Wir stehen ständig im Meinungsaustausch mit Fanclubs, Beiräten und Sprechern. Der Verein zeigt mittlerweile eine Art von „Gesamthygiene“, die es nicht oft anzutreffen gibt. Schade ist nur, dass nicht mehr Oberhausener das honorieren.

Wie zufrieden ist Thorsten Binder mit der künftigen Aufstiegsregelung?
Binder: Total zufreden, diese Lösung haben wir doch angestrebt! Man möge mir die Ironie verzeihen, aber ich muss da schon an mich halten. Ich liege mit meiner Einschätzung dazu voll auf der Linie von Hajo: Das ist Volksverarschung! Einzig positiv ist, dass man sich das Ziel gesetzt hat, bis 2020 vier Ligen mit vier Aufsteigern zu schaffen. Die logische Weiterentwicklung wäre übrigens, dass dieser Unterbau als Profiliga zu führen ist.

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