Unser aktuelles Heimspiel gegen Alemannia Aachen

Endlich wieder Regionalliga

Dass ausgerechnet Alemannia Aachen kurz vor der offiziellen Wiederaufnahme des Spielbetriebs im Februar 2018 auf dem dritten Platz steht und somit das Verfolgerfeld hinter dem KFC Uerdingen und Viktoria Köln anführt, war so eigentlich nicht zu erwarten gewesen. Schließlich musste man am Tivoli im vergangenen Sommer bekannt geben, dass man bereits das zweite Insolvenzverfahren innerhalb von nur vier Jahren anstrengen müsse. Die damit verbundene drastische Etatkürzung führte zu einem fast kompletten Neuaufbau der Mannschaft, in der Ex-RWO-Keeper Patrick Nettekoven mit seinen mittlerweile 31 Jahren der älteste Akteur im Kader von Furat Kilic ist. Eigentlich wollte der in Aachen überaus beliebte Coach ebenfalls den Verein verlassen, machte aber letztendlich einen Rückzieher von seinem Rücktritt.

Eine Tatsache, von der beide Seiten zumindest sportlich in der laufenden Runde profitieren sollten. Die junge Alemannia-Mannschaft spielt eine sehr gute Rolle in der laufenden Saison 2017/18. Die letzten vier Meisterschaftsspiele konnten sogar in Folge gewonnen werden. Die letzte Niederlage datiert vom 4. November des vergangenen Jahres. 1:2 musste man sich auf eigenem Platz der SG Wattenscheid 09 geschlagen geben. Am vergangenen Wochenende schlug man vor knapp 5000 Zuschauern den ebenfalls starken SC Wiedenbrück mit 3:0. Bei dieser Begegnung stand erstmals wieder Mark Depta zwischen den Pfosten, der in den vergangenen zehn Partien durch Nettekoven ersetzt wurde.

In der Transferperiode wurde die Alemannen noch mal tätig und verpflichteten auf Leihbasis Severin Buchta vom Karlsruher SC sowie mit Peter Hackenberg aus Eupen einen alten Bekannten. Hackenberg spielte bereits zwischen 2013 und 2016 am Aachener Tivoli. Furat Kilic hätte gerne noch einen Stürmer geholt, zumal man Daniel Hammel eher ungeplant zu den Stuttgarter Kickers ziehen ließ. Der als Mittelstürmer gesetzte Junior Torunarigha plagt sich seit einigen Wochen mit muskulären Problemen herum. Der bullige Stürmer ist auch in Oberhausen kein Unbekannter. In der Drittligasaison 2011/2012 ging er für die „Kleeblätter“ auf Torejagd.

Nichts destotrotz, nach dem überzeugenden Auftritt in Uerdingen dürfte der Meisterschaftsauftakt im Jahr 2018 für die Kleeblätter eine durchaus interessante Veranstaltung werden. Anstoß im Stadion Niederrhein ist um 16:00 Uhr. Bereits ab 14:30 Uhr öffnen die Stadiontore.

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