Solide Basis für neue Ziele

Der Vorbericht vor dem Heimspiel gegen den SC Verl

Sportlich und finanziell solide präsentiert sich der Verein aus dem Kreis Gütersloh schon seit vielen Jahren. Allen Struktur- und Ligareformen zum Trotz, agiert man seit 1970 entweder Viert- oder sogar drittklassig. Seit der Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 ist man ununterbrochen in der Regionalliga aktiv. Durchweg stand am Ende ein guter Mittelfeldplatz in der Bilanz. Doch Präsident Raimund Bartels will auf Dauer ein wenig aus der „Komfortzone“ herauskommen. Auch im Hinblick auf den 100. Geburtstag, den der Verein 2024 feiert, formulierte Bartels auf der letzten Jahreshauptversammlung neue Ideen. Zwar seien Teams wie der letztjährige Aufsteiger KFC Uerdingen oder Viktoria Köln dem SC Verl vor allen Dingen mit ihren finanziellen Möglichkeiten weit voraus. Doch Teams wie Alemannia Aachen, Rot-Weiss Essen oder RWO seien hingegen nicht uneinholbar. „Wenn wir alle an einem Strang ziehen“, so Bartels, „weshalb sollten wir dann nicht sagen, dass wir um denn Titel in der Regionalliga mitspielen wollen“.

Warum eigentlich nicht? Schließlich arbeitet er für einen Verein, der traditionell solide wirtschaftet und sich auf seine breite Sponsorenbasis verlassen kann. Dass es in Ostwestfalen auch im finanziellen Bereich aufwärts geht, verdeutlichen auch diese Zahlen: Während der Verein vor fünf Jahren noch 600 000,- € in die erste Mannschaft steckte, sind es mittlerweile 1,2 Millionen. Sportlich geht man den eingeschlagenen Weg weiter, und so wurde der Vertrag mit Trainer Guerino Capretti bis 2021 verlängert.

Die Marschroute für die Kleeblätter ist klar, ein Sieg muss am letzten Spieltag gegen den SC Verl her. Viktoria Köln darf dabei sein Heimspiel nicht gewinnen. Selbst bei einem Unentschieden der Kölner (und dem gleichzeitigen Heimsieg von RWO), würde Oberhausen nach sieben Jahren zurück in den Profifußball kehren. Der Traum lebt!

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