Rückrundenauftakt beim SV Straelen

Der starke Aufsteiger vom linken Niederrhein

Es ist ein häufig auftretender Reflex in der Regionalliga West, die Aufsteiger gleichzeitig als Abstiegskandidaten Nummer 1 zu handeln. Gut, mit wenigen Ausnahmen war dies in den vergangenen Jahren auch tatsächlich so. Für die meisten Teams war nach einem Jahr auch schon wieder Schluss. Das sieht zumindest zum Teil in dieser Saison etwas anders aus. Sowohl der SV Lippstadt als auch der SV Straelen spielen ganz hervorragende Rollen in der Liga. Bereits beim Hinspiel im Stadion Niederrhein zeigte der Newcomer vom linken Niederrhein, unter den Augen der zukünftigen Frauen-Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg, eine sehr ansprechende Leistung. Mittlerweile stimmen auch die Ergebnisse, so dass man mit 20 Punkten schon einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsränge besitzt. In Straelen ist einiges möglich, was sicherlich auch der Tatsache geschuldet ist, dass sich Präsident Hermann Tecklenburg finanziell stark engagiert. Platz drei bis zehn ist das, was sich der Bauunternehmer so vorstellt. Eine Zielvorgabe, die nicht ganz unrealistisch ist und für die auch ein entsprechender Kader bereit steht. Adli Lachheb, Tugrul Erat oder der ehemalige Uerdinger Patrick Ellguth verfügen schon über entsprechende Erfahrung in höheren Ligen. Neben einigen jungen und hungrigen Spielern baut Trainer Marcus John auf Akteure, die mit dem Verein den Weg aus der Landesliga bis in die Regionalliga gegangen sind. Keine leichte Aufgabe also für die Kleeblätter, die am Samstag, dem 17. November nach Straelen reisen müssen. Anstoß im Stadion an der Römerstraße ist um 14:00 Uhr.

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