EVO-Jugendleistungszentrum

Durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga in der Saison 2008/2009 war der Aufbau eines vom DFB zertifiziertes Nachwuchsleistungszentrum eine Lizenzbedingung. Da das alte Trainingszentrum „an der Landwehr“ nicht den zeitgemäßen Bedingungen entsprach (1 Rasen und 2 Ascheplätze, veraltete Kabinen und Duschen), schuf der Verein mit Hilfe der Stadt Oberhausen im Jahre 2011 auf der Emscherinsel direkt am Stadion Niederrhein ein neues Leistungszentrum.

Das mittlerweile in der Regionalliga freiwillig geführte und zum dritten Mal zertifizierte Nachwuchsleistungszentrum ist ein Aushängeschild des Vereins. Neben Rot-Weiß Oberhausen besitzen nur 6 weitere von aktuell 70 in der Regionalliga spielende Vereinen ein solches Leistungszentrum.

Das Nachwuchsleistungszentrum kann trotz geringfügigen Budgets glänzen. Bei der alljährlich ausgeschriebenen Fritz-Walter-Medaille (Verleihung der besten deutschen Juniorenspieler des Jahrganges) konnte zwei Mal Silber (Max Meyer) und einmal Gold (Felix Passlack) errungen werden. Dies kann selbst nicht jeder Erstligist vorweisen!

Der Verein gibt sein Konzept in der Ausbildung vor. Dazu gehört die vollständige Identifikation für Mitarbeiter und Spieler. Rot-Weiß Oberhausen steht für ehrlichen Fußball. Dieser wird im Ruhrgebiet gelebt. Der Trainer vermittelt den Spielern, dass diese als Basis auf dem Feld "malochen". Fehler werden verziehen, wenn alles gegeben wird. Damit drückt der Verein den Spielern seinen Stempel auf! Das Nachwuchsleistungszentrum in Oberhausen wird daher auch als Synonym "Malocherzentrum" genannt.

Leistungszentrum

- 3 Hauptamtliche Mitarbeiter,
- 60 Mitarbeiter im Trainingsbetrieb (U-Trainer, Torwarttrainer, Athletiktrainer, Techniktrainer, Videoanalysten, Scouts, Sozialpädagogen etc.)
- 11 Teams (U9-U23) -> über 200 talentierte Spieler
- zwei Kunstrasenplätzen,
- zwei Rasenflächen,
- ein spezielles Torwarttrainingsfeld
- ein Funktionsgebäude (Kabinen, Büros, Besprechungsraum, Physiobehandlungsräume, Kraftraum, etc.)