Regionalliga West: 15. Spieltag

#BVBRWO: Alle guten Dinge sind bekanntlich drei

Am Mittwoch, 16. Dezember, reist Rot-Weiß Oberhausen zum Nachholspiel vom 15. Spieltag der Regionalliga West bei der U23 von Borussia Dortmund – mal wieder. Diesmal erfolgt der Anstoß bereits um 14 Uhr auf dem BVB-Trainingsgelände an der Adi-Preißler-Allee. Alle guten Dinge sind bekanntlich drei.

Der letzte Versuch, dieses Spiel über die Bühne zu bringen, endete nach zehn Minuten beim Stand von 1:0 für die Kleeblätter, nachdem Torjäger Sven Kreyer einen Elfmeter verwandelte und einen vergab. Dichter Nebel sorgte für undurchsichtige Verhältnisse auf dem BVB-Trainingsplatz, sodass der Unparteiische Jörn Schäfer keine andere Chance hatte, als das Spiel abzubrechen.

Seitdem ist viel passiert. RWO hat mit Preußen Münster einem Verfolger der Dortmunder Borussia durch das 2:0 einen Stock zwischen die Beine geworfen. Doch das soll genug der Schützenhilfe gewesen sein, denn die Kleeblätter brauchen weitere Punkte. Derer sechs sind es nach dem Heimsieg nun Abstand auf den ersten Abstiegsplatz, den der Wuppertaler SV innehat. Aber die Konkurrenz punktet eben auch vor sich hin. Der Befreiungsschlag steht also noch aus. „Wenn wir an das Zehn-Minuten-Match letzte Woche und das Heimspiel gegen die qualitativ hochwertige Mannschaft aus Münster anknüpfen, dürfen wir uns für den dritten Anlauf in Dortmund durchaus etwas ausrechnen“, sagt RWO-Trainer Mike Terranova.

Zuletzt beschäftigten sich einige Medien und Foren intensiv mit dem Abbruch aufgrund des aufkommenden Nebels, der 1:0-Führung, die nun nicht mehr zählt und den zehn bereits absolvierten Minuten, die nun auf Null gesetzt werden. Der Fußballlehrer will die Vorgeschichte des Revier-Derbys gar nicht mehr hören. „Alles was war, hat jetzt keine Bedeutung mehr. Dortmund weiß jetzt, was sie erwartet und wird wütend sein, dass wir ihnen in den paar Minuten so deutlich den Schneid abgekauft haben. Wir wissen, dass wir erneut unser Ding durchziehen. Und dann werden wir sehen, wozu es reicht“, erklärt Terranova. „Die letzten Eindrücke stimmen mich aber positiv. Das Selbstvertrauen war auch schon vor dem Münster-Spiel da. Aber ich muss niemandem erklären, dass der Sieg gegen einen solchen Gegner das Selbstvertrauen nochmal auf eine andere Ebene hebt.“

Und damit ist zum Spiel selbst in der Vorbereitung mittlerweile alles gesagt. Frei nach dem ehemaligen RWO-Trainer und Namensgeber der Postanschrift des schwarz-gelben Nachwuchsleistungszentrums gilt ab jetzt: „Grau ist alle Theorie. Entscheidend is auf’m Platz!“

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